Paul Hindemith: Streichquartette No. 2 & No. 6
Erneut brilliert das Juilliard String Quartett, das seit 1962 - neben seiner umfangreichen Konzert- und Aufnahmetätigkeit, die bislang auf mehr als 100 Tonträgern dokumentiert ist - ununterbrochen als Quartet-in-Residence an der Library of Congress in Washington D.C. engagiert ist, mit Paul Hindemiths Streichquartetten als wahrer Kenner und Könner der Musik des 20. Jahrhunderts. Samuel Rhodes, der Bratschist des Quartetts, sagt: "Mein Ensemble, das Juilliard String Quartet, ist schon seit längerem von Hindemiths Quartetten fasziniert. Uns reizen die inhaltliche Tiefe der Musik, die überschäumende Lebendigkeit und die Raffinesse der Kompositionstechnik, die in diesen Werken stecken." Das Streichquartett op. 10 ist voll jugendlichen Überschwangs und spiegelt viele der Einflüsse wider, die für den jungen Komponisten von Bedeutung waren. Seine Meisterschaft und Fantasie im Gebrauch der Instrumente beweist, dass er mit der Gattung Streichquartett schon völlig vertraut war. Hindemiths Streichquartett Nr. 6 in Es ging aus einem Auftrag des Budapester Streichquartetts, Vorgänger des Juilliard String Quartets als Quartet-in-Residence an der Library of Congress, hervor. Die Gesamteinspielung der Streichquartette mit dem Juilliard String Quartett erhielt den "Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik - 1998".

